Bei der beliebten Fussreflex-zonenmassage handelt es sich um eine Druckbehandlung, bei der Druck auf ganz gezielte Bereiche des Fusses ausgeübt wird. Gelegentlich wird sie abgewandelt auch an der Hand angewendet. Durch den Druck werden Akupressur-Punkte bedient, die auf einer Fussreflexzonen-Tabelle zu finden sind.
Der Fussreflexzonenmassage wird nachgesagt, dass sie eine aus China, Ägypten und Indien stammende Kunst ist, deren Grundlage in dem Glauben liegt, dass die Zonen an den Fussohlen mit den unterschiedlichsten Organen und Körperteilen korrespondieren. Der Innenrist des Fusses steht so zum Beispiel in direktem Kontakt mit dem Rücken und der Wirbelsäule. Augen, Ohren und Nasennebenhöhlen sind an den Ballen der Zehen repräsentiert.
Am Fuss gibt es wie beim Ohr (Ohrakupunktur) Reflexzonen, die mit entfernten Körperteilen oder Organen verbunden sind – die sogenannten Fussreflexzonen.
Auf dem ganzen Körper sind solche Reflexzonen zu finden, vor allem auch auf dem Rücken.
Bei der Fussreflexzonenmassage werden die Zonen auf, oder besser, an den Füssen behandelt. Kaum ein anderer Körperteil wird so vernachlässigt wie der Fuss. Ein Leben lang, wenn’s hoch kommt, 90 oder gar 100 Jahre lang müssen uns die Füsse durch das Leben tragen und wir kümmern uns in der Regel erst um sie, wenn sie schmerzen.
Beim ursprünglichen Barfuss gehen wurden diese Reflexzonen automatisch durch die Unebenheiten des Untergrunds behandelt. Erst seit der Mensch Schuhe trägt, und dies Tag und Nacht, werden diese Zonen sträflich vernachlässigt.
Durch die Massage am Fuss werden diese Zonen wieder besser durchblutet und zugleich auch das entsprechende Organ. Sie können das wunderbar ausprobieren. Massieren Sie zum Beispiel die mittlere Zehe, Sie können nach kurzer Zeit feststellen, dass der Mittelfinger der heisseste Finger dieser Hand ist. Da jeder Muskel und jedes Organ nur optimal funktionieren kann, wenn es gut durchblutet ist, kann über die Fussreflexzonenmassage eine Selbstheilung in Gang gebracht werden.